3 Jahrzehnte „Judo und Kenjitsu“ in Ostermünchen - Ein Fest der Gemeinschaft und Dankbarkeit

Die Abteilung „Judo und Kenjitsu“ des SV Ostermünchen feierte am Sonntag, den 27. Juli 2025, ihr 30-jähriges Bestehen mit einem besonderen Fest in familiärer Atmosphäre. Zahlreiche Mitglieder, Freunde und langjährige Wegbegleiter waren der Einladung gefolgt und erlebten einen Tag voller Erinnerungen und Gemeinschaftsgefühl – trotz des launischen Wetters.

Hauptteil der Veranstaltung stellten die Ehrungen der langjährigen Aktionäre und Freunde der Abteilung dar, welche von Marie Binder moderiert wurden. Mit feinem Gespür, passenden Worten und spürbarer Verbundenheit mit der Abteilung führte sie durch die Programmpunkte und sorgte an der ein oder anderen Stelle für herzliches Lachen.

 

Unter den zahlreichen Ehrengästen befand sich unter anderen die 2. Bürgermeisterin von Tuntenhausen Maria Breuer sowie Landrat Otto Lederer, deren Anwesenheit und wertschätzende Worte die Bedeutung der Abteilung weit über die Vereinsgrenzen hinaus unterstrichen.

 

Ein besonders emotionaler Höhepunkt war die feierliche Verabschiedung von Radu Focsaneanu, der die Abteilung 1995 gründete und über drei Jahrzehnte hinweg mit unermüdlichem Einsatz prägte – als Abteilungsleiter, Organisator und zuletzt als Kassier. Der 1. Vorstand des SVO Christian Mayer, würdigte Radu in seiner Dankesrede mit bewegenden Worten:

„Er hat einen großen Körper, aber ein noch größeres Herz.“

Die Anerkennung war spürbar – denn nicht nur der 1. Vorstand, sondern auch Kampfrichter Obermann und 2. Bezirksvorsitzender des BJV Ludwig Tradler sowie Denis Weisser (Bezirksvorsitzender Oberbayern im BJV) ließen es sich nicht nehmen, Radu für sein herausragendes Engagement zu ehren.

 

Für viele schmunzelnde Gesichter sorgten die an allen Ecken hängenden Fotos mit Bildern aus den vergangenen 30 Jahren, auf denen sich etliche Gäste – oft mit erstaunten Blicken über vergangene Tage – wiedererkannten. Die gemeinsame Erinnerung an Wettkämpfe, Zeltlager, Prüfungen und Vereinsfeste wurde so lebendig wie selten zuvor.

 

Ein weiteres Highlight war eine begeisternd aufgeführte Darbietung im Freien.  Die jungen Judoka zeigten, wie Judo nicht nur auf der Matte, sondern auch im täglichen Miteinander eine Rolle spielen kann – und ernteten dafür kräftigen Applaus.

 

Ein großes Lob gilt der beachtlichen Organisation durch die Abteilung und ihre Mitglieder, die mit viel Einsatz und Herzblut das Jubiläum auf die Beine gestellt haben. Ohne ihren Einsatz – und ohne das großartige Engagement der zahlreichen Helferinnen und Helfer – wäre diese gelungene Veranstaltung nicht möglich gewesen.

 

Ein besonderer Dank gilt außerdem den Sponsoren der Jubiläumsfeier wie der Bauer Gruppe, Franz Reil, Peter Steyrer,  dem Sägewerk Dettendorfer und Unlimited Showtech, deren Unterstützung vieles erst möglich gemacht hat – von der Ausstattung der Spielstationen über die Verpflegung bis hin zur technischen Umsetzung des Programms.

 

Trotz gelegentlicher Regenschauer blieb die Stimmung ausgezeichnet. Der stellvertretende Abteilungsleiter Robert Z. zog ein durchweg positives Resümee:

„Letztlich hat uns zwar das Wetter einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht, aber wir wären keine Ostermünchner, wenn wir uns davon abschrecken ließen. Die kleinen Spielstationen für die Kinder wurden zeitweise fast schon überrannt und auch der Grill ist heißgelaufen. Rundum ein tolles Fest mit schönen Ehrungen. Wir sagen DANKE an all die Helfer und Gäste, die dieses Jubiläum zu so einem großartigen Tag gemacht haben. “

 

Im Rahmen der anschließenden Jahreshauptversammlung wurde Georg Focsaneanu, langjähriger Beirat der Abteilungsleitung, einstimmig zum neuen Kassier gewählt. Ebenfalls neu im Team: der junge, motivierte Judoka Elias K. als frisch gewählter Schriftführer – ein deutliches Zeichen dafür, dass die nächste Generation bereitsteht, Verantwortung zu übernehmen. Mit diesem neuen, tatkräftigen Team blicken die beiden Abteilungsleiter Marc Binder und Robert Zehetmayr optimistisch in die Zukunft und schmieden bereits neue Pläne für die kommenden Jahre.


Die Abteilung Judo & Kenjitsu vom SVO hat das Abschluß-Randorie für 2024 durchgeführt

Aufwärmübung

Am Dienstag den 10.Dezember fand das letzte Training in Ostermünchen satt.

An diesem Randori (Wettkampf) nahmen alle Kinder der Abteilung teil.

Wie in jedem Jahr hat Michaela Kirner das letzte Training organisiert.

Es war ein Spiel und Spaß-Training. Die Kinder wurden in 5 Gruppen aufgeteilt und sie mussten Aufgaben erfüllen. Jede Gruppe wurde von einem Trainer begleitet. Es gab 6 Stationen an denen sie Punkte sammeln mussten. Die Aufgaben waren auf Genauigkeit und Schnelligkeit ausgerichtet, die Judo Elemente enthielten. Am Ende bekamen alle Gruppen eine Tüte mit Süßigkeiten und jedes Kind durfte sich ein kleines Geschenk auswählen.

Einige Eltern und Geschwister waren als Zuschauer anwesend. Den teilnehmenden Kindern hat es sehr viel Spaß gemacht und dann wurden sie in die verdienten Weihnachtsferien verabschiedet.

Die Abteilung bedankt sich bei den Trainern und wünscht allen Mitgliedern gesegnete Feiertage.

 


Judo-Weihnachtstraining beim SV Ostermünchen

Liebe Judo-Enthusiasten und Freunde des Kampfsports, am 12.12.2023 fand unser alljährliches Weihnachtstraining statt.

Auf dem Plan stand eine lustige und spannende Sporteinheit mit weihnachtlichen Sportaufgaben und eine feierliche Siegerehrung.

Hier die Highlights des Tages hervorheben.

Spaß und Spiele:

Das Training begann mit einer auflockernden Aufwärmphase, gefolgt von verschiedenen spielerischen Übungen. Die Trainerinnen und Trainer hatten sich kreative Spiele ausgedacht, die den Judoka nicht nur Spaß bereiteten, sondern auch ihre Fähigkeiten verbesserten.

Siegerehrung:

Nachdem alle Spiele gespielt und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Bestes gegeben hatten, war es Zeit für die Siegerehrung. Es war ein stolzer Moment für die Gewinnerinnen und Gewinner, aber auch für alle anderen, die mit Begeisterung und Teamgeist teilgenommen hatten.

Gemeinschaft und Zusammenhalt:

Das Weihnachtstraining im Judo war nicht nur eine Gelegenheit, Spaß zu haben und spielerisch zu trainieren, sondern auch eine Möglichkeit, die Judo-Gemeinschaft zu stärken.

 

Bleibt aktiv und trainiert fleißig, eure Trainer!

 


Ostermünchner Judoka mit zwei ganz besonderen Gürtelprüfungen

Am 14.03.2023 hieß es bei den Ostermünchner Judoka wieder: Konzentration, heute ist Gürtelprüfung. Und dann auch noch zwei ganz besondere. 11 Judoneulinge durften ihre erste Prüfung ablegen, unter ihnen sogar ein Vater-Sohn-Gespann. Die zehn Kinder im Alter von sieben bis elf Jahren, und Papa Michael zeigten alles, was man für den Gelb-Weißen-Gurt können muss. Ganz genau beobachtet wurden sie dabei von den beiden Prüfern Hans Trommer und Gerhard Plüdel, beide aus Mühldorf. Am Anfang mussten Fallübungen gezeigt werden, und das klappte sofort wie am Schnürchen. Alle bisher bestanden, kam die freudige Nachricht der Prüfer. Danach durften die Judoka paarweise ihre Würfe und Festhalter demonstrieren. Nicht nur die Trainerinnen Michaela Kirner und Anamaria Budiu waren gespannt, ob alles klappt, sondern auch zahlreiche Eltern und Geschwister. Zum Abschluss zeigten alle elf Prüflinge noch ein temporeiches Randori (Kampf) auf der Matte. Selbstredend, dass sich nach dieser tollen Vorstellung alle über eine bestandene Prüfung freuen konnten.

Aber nicht nur die Weiß-Gelb-Gurt-Prüfung stand an diesem Tag an, sondern auch der 1.Kye, also der Braune-Gurt. Hierbei handelt es sich um die letzte Prüfung bevor es an die Dan-Prüfungen, also den schwarzen Gurt geht. Elias Kirner und Elisabeth Gambos, beide vom SV Ostermünchen selbst, sowie Florian Osterloher mit Partner Florian Seidl vom TuS Bad Aibling zeigten ihr Können. Nicht nur die Würfe, Würger und Hebler imponierten den beiden Prüfern, sondern auch die Kata. Auch die erwachsenen Paare zeigten ein Randori und kamen dabei gehörig ins Schwitzen. Am Ende waren zwar alle etwas aus der Puste, aber glücklich und stolz über ihre bestandene Prüfung. Nun kann das Training für den 1. Dan beginnen.


Weihnachtliches Judotraining beim SV Ostermünchen

Spaß und Judospiele

Am 13.12.2022 veranstalteten die Judoka des SV Ostermünchen wieder ihr traditionelles, festliches Weihnachtstraining in der Ostermünchener Schulturnhalle.
Dabei wurden passend zur Jahreszeit verschiede Stationen vorbereitet, bei denen die Kinder als Team und mit etwas Geschick die gestellten Aufgaben meisterten.
Über 30 Kinder und Jugendliche sowie einige junge Erwachsene nahmen an der vorweihnachtlichen Veranstaltung teil. Trainerinnen Anamaria Budiu und Marie Binder zusammen mit den Co-Trainer, Elisabeth Gambos, Elias Kirner und Robert Zehetmayr waren von den gezeigten Leistungen sehr angetan.

Anamaria Budiu: „Wir haben lustige Judospiele und einen netten Teamwettbewerb gesehen. Es stand der Spaß im Vordergrund, nicht so sehr Sieg und Niederlage.“

Robert Zehetmayr: Das schöne am Weihnachtstraining ist es die Begeisterung und die leuchtenden Augen der Kinder zu sehen, wenn sie versuchen das Beste aus Ihrem Team herauszuholen und zum Schluss die verdienten Weihnachtsgeschenke bekommen.

Zum Abschluss bedankte sich Marc Binder im Namen der Abteilungsleitung über das gelungene und erfolgreiche Judojahr 2022 und die Unterstützung aller Mitglieder. Letzlich durften sich auch die Trainer und Co-Trainer über ein kleines Präsent der Abteilungsleitung freuen, bevor es in die wohlverdiente Winterpause ging.

 

Text: Anamaria Budiu, Robert Zehetmayr

Bilder: Judo Team Ostermünchen


Kata für Groß und Klein - Judo Lehrgang

Offener Breitensportlehrgang
Bayerischer Judo Verband e.V. - Bezirk Oberbayern

 

Judo-Kata sind festgelegte und namentlich benannte Abfolgen von Techniken, die den Übenden Prinzipien vermitteln sollen.

Am 27.10.2022 durfte der SV-Ostermünchen die Kata Beauftragte Heike Betz und den Vizepräsidenten des Breitensports Wolfgang Fanderl begrüßen.

Die 16 Teilnehmer und Teilnehmerinnen durften während des Lehrgangs Judo von einer ganz anderen Seite kennen lernen.

Das Trainerduo schaffte es durch Spiel und Spaß, selbst den Jüngsten einen Zugang zu komplexen Formen, der als „steif“ verrufenen Kata zu ermöglichen. Gemäß dem Lehrgangsmotto „Können aufbauen – Technik anwenden“ wurden die Würfe in ihre Grund- und Wirkprinzipien zerlegt und zunächst isolierte Bewegungsmuster auf unbefangene Art eingeübt. Darauf aufbauend wurden die einzelnen Elemente in einer vollständigen Kata zusammengeführt. Am Ende des Tages konnten die Teilnehmenden bereits ihre eigene Freestyle Kata entwickeln und anschließend mit Bravour vorzeigen. Der Lehrgang war ein voller Erfolg und wir hoffen, Frau Betz und Herrn Fanderl bald wieder bei uns auf der Judomatte begrüßen zu dürfen.

 

Bilder: Clara Fleichschmann, Radu-Mihai Focsaneanu